Crosby & Nash Konzerte 2011: Tour in Deutschland

David Crosby und Graham Nash gehören zweifellos zu den Legenden der Rockmusik. In verschiedenen Konstellationen haben sie schon gemeinsam Musik gemacht. Ob nun als Crosby, Stills & Nash oder Crosby, Stills, Nash & Young – oder eben in der Zweier-Variante, die man auch bei ihrer gemeinsamen Tour 2011 wieder erleben kann. Country, Folk und Rock waren zumeist die Grundlagen ihrer Musik, wobei besonders beeindruckend und memorabel stets die Harmoniegesänge ausfielen. Inhaltlich widmeten sich Crosby & Nash einst politisch brisanten Themen, wie dem Protest gegen den Vietnamkrieg, weshalb sie auch wunderbar zum Woodstock-Festival passten (damals als CSN&Y).

Die Crosby & Nash Konzerte 2011 werden mit Sicherheit wieder einen riesigen Schatz klassischer C&N-Songs auffahren. Um eine reduzierte Unplugged-Tournee der beiden Veteranen handelt es sich übrigens nicht, denn als Backing-Band stehen die Kollegen James Raymond (Keyboards), Kevin McCormick (Bass), Dekan Parks (Gitarre) und Steve DiStanislao (Drums) parat. Die Tour im Oktober umfasst nach ersten Planungen nur vier Konzerte in Deutschland, wer unbedingt dabei sein will, sollte sich daher frühzeitig um Karten kümmern. Bei gut 40 Euro starten die Preise für Crosby & Nash Tickets 2011 im Vorverkauf. Hier alle Konzerttermine:

Tour: Crosby & Nash Konzerte 2011

17. Oktober 2011 Hamburg – CCH -> TICKETS
19. Oktober 2011 Essen – Grugahalle -> TICKETS
20. Oktober 2011 Berlin – Admiralspalast -> TICKETS
27. Oktober 2011 Niedernhausen – Rhein-Main-Theater -> TICKETS

4 Gedanken zu „Crosby & Nash Konzerte 2011: Tour in Deutschland“

  1. csny konzerte wären natürlich noch genialer, aber nash & crosby sind ja auch schon mal eine gute kombo. ist die tour eigentlich in bestuhlten hallen? ich meine, sowas gelesen zu haben.

  2. toll dass die „alten herren“ sich noch mal zusammen aufgerafft haben und nach deutschland kommen crosby und nash konzerte – das hatte ich mir schon lange mal wieder gewünscht. man weiß ja nie, wie lange sie überhaupt noch aktiv sind, vielleicht steht ja irgendwann mal die rente auf dem plan…

  3. Ich war auf dem (bestuhlten) Konzert in Berlin. Der Altersdurchschnitt des Publikums lag deutlich im „grauhaarigen“ Bereich, aber erfreulicherweise waren auch jüngere Zuhörer zu sehen. Crosby und Nash erschienen in Straßenkleidung auf der Bühne: Shirt und Jeans sowie Nash ohne Schuhe. Dieser unspektakuläre und aufs Normalmenschliche reduzierte Auftritt ist aber unbedeutend und steht im krassen Gegensatz zur musikalischen Leistung der beiden, die weiterhin auf hohem Niveau ist und keiner künstlichen Erhebung bedarf. Einst galten sie als eine Art Götter des „Rockhimmels“, weit entfernt von der Lebenswelt ihrer Fans. Diese Zeit ist vorbei und ihr menschliches Maß macht sie eher noch sympatischer. Weiterhin unterscheiden sie sich aber vom Normalmaß dadurch, dass sie es verstehen, ihr Publikum mit ihren Songs zu verzaubern und das ist heute ihr entscheidender aber auch schon immer dagewesener Trumpf. Es wurde eine große Auswahl der bekannten Songs der 60er und 70er dargeboten und bei „Our House“ durfte mitgesungen sowie -unvermeidlich- im Takt mitgeklatscht werden. Crosbys Stimme scheint bei einigen Balladen über den Instrumenten der versierten Band zu schweben und wenn Nash dazu die berühmten Harmonien komplettiert scheint der Gesang vollends in eine andere Welt zu entgleiten – eine Welt, die bei heutigen Bands nicht mehr bekannt zu sein scheint. Während Crosby beim Vortrag wie ein Baum dasteht, läßt Nash wie ein Junger seinen Körper von der Musik durchzucken. Beiden merkt man aber die große Professionalität ihrer nunmehr fast 40-jährigen Erfahrung an. Entgegen der meist poetischen Songtexte und Melodien, erschienen einige im tiefsten Amerikanisch vorgetragenen Kommentare zum tagespolitischen Geschehen, die sie auf der Bühne äußerten, etwas deplaziert. Sollte man doch meinen, dass diese Themen mit dem Alter uninteressanter werden. Aber vielleicht ist es dieser junge Aktivismus, herübergerettet aus den 70ern, der die beiden weiter antreibt, auch ihr musikalisches Mitteilungsbedürfnis auf den Bühnen fortzusetzen. Übrigens: der Keyborder wurde von Crosby als sein Sohn vorgestellt. Ein von ihm selbst geschriebener Song wurde auch vorgetragen und paßte gut in die Machart der CSN-Lieder. Insgesamt ein hervorragendes Konzert, bei dem man auch die Freude der Sänger spürte und wie vom Mitkommentator oben gesagt, wer weiß, wie lange es die beiden noch machen – also hingehen!

  4. also ich liebe crosby & nash. und natürlich auch csn&y.

    das heute noch als video zu beziehende C&N kurzkonzert von 1970
    beim bbc in london (produced by s. dorfman) ist schlichtweg
    göttlich, und das waren sie zu dieser zeit auch.

    irgendwo sind sie es sicher immer noch, und hätte ich von dem konzert dieses jahr gewusst, wäre ich wohl hingegangen (solange der preis im rahmen bleibt).

    aber eins muss man mal deutlich sagen :
    nicht nur das aussehen lässt im alter deutlich nach (das wäre ja auch völlig egal), aber leider auch die stimme !

    wenn man die gleichen heute vorgetragenen lieder hört und sie mit der aufnahme von 1970 vergleicht, dann liegen dazwischen WELTEN !

    heute ist das nur noch ein ärmliches hunderstel von dem, was damals diese stimmen konnten.

    schade, ich find die beiden besser als fast alle anderen, aber die stimme, insbesondere bei crosby, aber nicht nur, hat so extrem nachgelassen, dass da,
    wenn man es heute noch toll findet, wohl mehr erinnerung mitschwingt als echte stimmqualität.

    das muss man wissen, wenn man in so ein konzert geht.
    und wenn man damit leben kann, dann ist es auch ok.

    es ist aber nicht einmal nahe dem, was sie in den 70ern konnten.
    da waren die stimmen göttlich (und die ganze musik).

    heute ist es nur noch eine rentnerband, die stimmlich nicht mehr viel drauf hat (was einfach dem alter geschuldet ist, das ist halt einfach so, davor sind aus C&N nicht gefeit).

    natürlich bleiben es crosby & nash, aber ich würde 1000 euro sofort hinlegen, könnte ich bei einem konzert von denen in den 70ern nochmal dabei sein.
    zu schade, dass es zeitreisen nicht gibt.

    ich bleibe solange lieber bei den alten aufnahmen.
    die sind und bleiben unerreicht.
    wer solche qualität in den heutigen konzerten erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein.

    ansonsten sind sie aber einfach klasse …

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