„Das frivole Burgfräulein“ – Punkrock aus Bonn

Gott sei Dank verbirgt sich hinter diesem Namen keine Mittelaltermusik-zelebrierende Mittfünfzigerin! „Das frivole Burgfräulein“ machen Deutsch-Punk – und das ist auch gut so. Seit mittlerweile 19 Jahren entert die Band die Bühnen Deutschlands um ihre Message unters Volk zu bringen: habt Spaß und tanzt gefälligst! Thematisch bewegen sie sich dabei nicht nur in politischen Gefilden – auch Liebeslieder hat Sänger Bela Amadeus Beimer (The Gottheit) zu bieten.

Sehr sympathisch ist die Haltung der Band gegenüber der Musikindustrie: ihre Alben „Punkverräter“ und „Hands up for Das frivole Burgfräulein“ wurden nicht nur in Eigenregie aufgenommen und produziert – mehr noch: die kompletten Alben wurden auf ihrer Internetseite kostenlos zum Download angeboten. Mehr Punkrock geht schon fast gar nicht mehr.

Die vier Bonner tourten 2001 bereits durch Japan. „Live in Japan“ war das Ergebnis in Form eines Albums. Und nicht nur das: 2007 veröffentlichte die Band den Song „Ramona (Wenn ich die Worte fassen könnte)“ für den Soundtrack zum Independent-Film „Video Kings“ – und erschienen damit neben Bands wie den „Beatsteaks“, „Muff Potter“ oder „Against Me!“.

Zum 18. Bandgeburtstag (2009) erschien der Tribut-Sampler „Endlich 18“. Befreundete Bands coverten darauf Songs von „Das frivole Burgfräulein“ bzw. veröffentlichten darauf eigene Songs über die Band.

Jetzt steht die Veröffentlichung ihres neuesten Werkes an. „Mixtape“ wird es heißen – und sowohl als Download, als CD – und als Kassette erhältlich sein. Punkrock eben.

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