Geiger Garrett: Liederhalle in Stuttgart – Tickets & Infos

David Garrett spielt in der Stuttgarter Liederhalle auf. Infos und Tickets zum Konzert des bekannten Geigers.

Wenn David Garett auf seiner Geige aufspielt, dann bekommen auch Klassik-Muffel plötzlich Spaß an dieser Art von Musik. Die Cross-Over-Mischung von Klassik und Rock, von einem echten Virtuosen gespielt, der immer guter Laune zu sein scheint, weckt Begeisterung bei den Zuhörern. Nicht umsonst ist seine ungewöhnliche Musik immer wieder in den Charts zu finden. Im Mai 2014 kann man ihn live auf der Bühne erleben.

Von der Klassik zum eigenen Stil

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Seine erste Violine bekam David Garrett mit drei Jahren. Sein Vater war Jurist und Geigenauktionator, seine Mutter eine US-amerikanische Primaballerina. Den ersten Geigenunterricht erteilte ihm sein Vater selbst. Bereits mit fünf Jahren gewann David Garrett einen Preis bei „Jugend musiziert“. Seinen ersten Plattenvertrag bekam er mit zwölf, mit dreizehn Jahren hatte er einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Zu dieser Zeit übte er acht Stunden am Tag und hatte verschiedene namhafte Lehrer. Unzufrieden war er damit, dass ihm alle Entscheidungen abgenommen wurden. Das änderte sich, nachdem er mit 19 seinem Bruder nach New York folgte.

Von nun an organisierte er selbst seinen Weg und erarbeitete ein Cross-Over-Album. Seine Londoner Plattenfirma glaubte nicht an das Konzept und verwarf das Album. Stattdessen übernahm der Berliner Konzert-Veranstalter DEAG 2006 das Projekt. Dies war der Durchbruch. 2008 erspielte er sich einen Platz im Guiness-Buch der Rekorde, als er Rimski-Korsakows „Hummelflug“ in nur 65,26 Sekunden spielte.

Kunst umgeben von Kunst: Die Liederhalle in Stuttgart

Den Auftakt für seine Konzerttour macht er am 10.05.2014 in der Liederhalle in Stuttgart. Das Kultur- und Kongresszentrum liegt zentral im Stadtteil Universität. Seit der Eröffnung im Jahr 1956 wurden hier bereits viele klassische Konzerte abgehalten, aber auch Rock, Pop und Jazz wird hier aufgeführt. Die Halle verfügt über verschiedene Säle, die nach den berühmten Komponisten benannt sind. Der Beethoven-Saal, in dem Garretts Konzert aufgeführt wird, ist asymmetrisch konzipiert und erinnert an ein dreidimensionales Kunstwerk. Das gesamte Gebäude ist von außergewöhnlicher Architektur. Zudem verfügt die Halle über modernste Technik für die Akustik. Die Säle sind flexibel einrichtbar und die Bestuhlung kann jedem Ereignis angepasst werden. Es stehen selbst Dolmetscherkabinen und Satellitenübertragung zur Verfügung.

Der Beethovensaal beeindruckt auch mit einer eingebauten Orgel und einem Springbrunnen, der bei Bedarf in der Mitte des Parkettbodens aufgedeckt werden kann. Der Saal bietet Platz für mehr als 2.100 Zuschauer, davon 360 auf der Empore.
Die Liederhalle am Berliner Platz ist mit den Bahnlinien U2, U4, U9 und U14 zu erreichen. Die Tiefgarage bietet 2.250 Stellplätze. Durch einen unterirdischen Gang besteht eine Verbindung zum Maritim-Hotel. In unmittelbarer Umgebung findet sich viel Gastronomie und Unterhaltung.

Musik auf antiken Instrumenten

Kritiker erkennen Garretts Musik, in der sich Unterhaltungs- und ernste Musik mischen nicht an. Garrett bezeichnet dies gelassen als „Musik-Snobismus“. Seine Erfolge und zahlreiche Preise belegen, dass seine Mischung aus Klassik und Rock viele Menschen bewegt. Genau diese Mischung kann der Besucher auch bei in der Liederhalle erwarten. Zu den Geigen, die Garett benutzt, gehört eine Violine von Guadagnini von 1772 und zwei Stradivaris von 1716 und 1718.

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