„menschen-und-musik“ – Tabla trifft E-Piano

Bei „menschen-und-musik“ – einer zweiköpfigen Band aus Wolfenbüttel – treffen zwei Charaktere aufeinander, die recht unterschiedliche Art von Musik zu machen scheinen. Kurz gefasst trifft die indische Tabla auf ein E-Piano und fusioniert zu einem Mix aus Jazz, Pop und Folk. Aber der Reihe nach:
Andreas Mayer spielt Klavier seitdem er 18 Jahre alt ist. Seine Vorliebe für Balladen sind nicht zuletzt musikalischen Einflüssen seitens Elton Johns oder den Beatles zuzuschreiben. Diese waren es nämlich, die Mayers Liebe zur Musik entfachten. Seitdem komponiert er in einem eigenen Tonstudio Stücke für lokale Musiker, die sich eher dem Pop- und Rock-Bereich zuordnen lassen. Bei „menschen-und-musik“ steht Mayer unter anderem auch am Mikrofon und singt zu seinen eigenen Kompositionen.

Konträr dazu steht der Musiker und Percussionist Nicoley Entezami. Sein musikalischer Ansatz ist vielleicht nicht ganz so „weltlich“ wie der von Andreas Mayer – sondern eher „ganzheitlich“. Entezami entdeckte im Alter von 17 Jahren die indische Tabla für sich. Dieses recht spezielle Instrument ist in Europa noch nicht sehr verbreitet, so dass sich der Musiker gezwungen sah, die Tabla ohne Lehrer zu erlernen. Mittlerweile beherrscht Entezami neben der Tabla auch das Ghatam, die irische Rahmentrommel „Bhodran“, die Darabuka und die Kanjira – allesamt Percussion-Instrumente, die in verschiedenen Gebieten der Welt zu Hause sind. Und so ist es nicht verwunderlich, dass verschiedenste Kulturen ihren Einfluss auf die Spielweise von Entezami nehmen.

„menschen-und-musik“ ist also ein spannendes Projekt für Freunde von „Weltmusik“, die hier aber auch Pop- und Jazz-Elemente zu schätzen wissen.

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