Tour: Bushido – Jenseits von gut und böse über Frankfurt, Rostock ..

Man liebt oder hasst ihn, ganz kalt lässt er jedenfalls kaum jemanden: Bushido. Der am 28. September 1978 in Bonn geborene Künstler beehrt mit seiner Tour 2012 namens „Jenseits von gut und böse“ unzählige Orte in der gesamten Bundesrepublik. Ein Konzert des unter dem Namen Anis Mohamed Youssef Ferchichi aufgewachsenen Rappers ist ein Erlebnis der besonderen Art.

::amazon2(„3936994889″)::Bushido, Sohn einer alleinerziehenden deutschen Mutter und eines tunesischen Vaters, ist auch unter dem Pseudonym Sonny Black tätig. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er im Berliner Bezirk Tempelhof, wo er mit dem US-amerikanischen Rap im „Gangsta“-Stil in Berührung kam, der auch seine Musik prägt. Auch inhaltlich lehnt er sich mit drastischer Ausdrucksweise an die Vorreiter jenseits des großen Teichs an. Harte, teils sehr umstrittene Aussagen prägen die Songs, die sich seit einigen Jahren Beliebtheit erfreuen und beachtliche Charterfolge erzielen. Aufgrund der expliziten Sprache und der Tatsache, dass seine Lieder auf Deutsch sind und somit für jedermann hierzulande verständlich sind, muss Bushido immer wieder Kritik einstecken, etwa von Frauenrechtlerin Alice Schwarzer. Der Hauptvorwurf lautet: Intoleranz gegen Frauen, Juden und Homosexuelle.

Tour: Bushido Konzerte & Tickets 2012

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26.April 2012 – Paderborn – Schützenhof
27.April 2012 – Hamm – Alfred-Fischer-Halle
29.April 2012 – München – Backstage Werk
30.April 2012 – Neu-Ulm – ratiopharm Arena
1.Mai 2012 – Fürth – Stadthalle
2.Mai 2012 – Frankfurt am Main – Jahrhunderthalle
4.Mai 2012 – Siegen – Siegerlandhalle
15.Mai 2012 – Rostock – moya Kulturbühne
16.Mai 2012 – Bremerhaven – Stadthalle
17.Mai 2012 – Flensburg – Deutsches Haus
18.Mai 2012 – Erfurt – Thüringen-Halle

Als Inhaber seines eigenen Plattenlabels ersguterjunge und Immobilien-Unternehmer hat sich der Künstler, dessen Pseudonym aus dem Japanischen stammt und so viel wie „Weg des Kriegers“ bedeutet und den Verhaltenscodex der Samurai beschreibt, seinen Platz in der deutschen Kulturlandschaft erobert.
In der Biographie von Bushido finden sich für Rapper nicht untypische Verstöße gegen Betäubungsmittelgesetz und Vergehen wie Sachbeschädigung und Körperverletzung, was ihm eine bestimmte „Street Credibility“ in einem Teil der Hip Hop Gemeinde einbringt. Auch als Schöpfer zahlreicher Graffiti trat der Rapper in Erscheinung.

Die unter seinem Namen im Jahr 2008 veröffentlichte Autobiografie schaffte es auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, die im darauffolgenden Jahr in Berlin gedrehte Verfilmung seiner Biographie, mit ihm selbst in der Hauptrolle, wurde eher mäßig angenommen, obwohl Uli Edel Regie führte und Bernd Eichinger produzierte.

In den letzten Jahren machte vor allem auch die Versöhnung mit seinem ehemaligen Erzrivalen und Kollegen Sido Schlagzeilen. Die beiden Künstler sollen mittlerweile einiges an gemeinsamer Musik geschaffen haben.

Für viel Aufsehen sorgte darüber hinaus im November 2011 die Verleihung des Bambi-Integrationspreises an den Rapper, die viele für völlig unpassend hielten.

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